MARIE

MARIE

Marie dreht auf der Töpferscheibe. Die Tassen sind zwischen 2005 - 2009 entstanden.
Oder im 14. Jahrhundert, wie sie mit einem Lächeln hinzufügt.
Ja, wir befinden uns plötzlich in der Tiefe heimatlicher Kulturgeschichte. Niederrheinische Keramik (V&A, London etc.)
ist im Grunde seit 150 Jahren ausgestorben. Doch bei Marie gelten diese Terminologien anders - kein Historismus - kein Andenken.

Wenn die Tassen Proportionen des ganz frühen Barock aufnehmen, bleiben sie Scherben bäuerlichen Hausrates,
den sie durch Freischälen aufbereitet, wie man es von guten Kartoffelgerichten kennt.
Den Formen setzt sie einen kleinen zarten Sockel unter - luftig wie die Momente des Kaffee- oder Schokoladengenusses selbst.
Diese Tassen sind Einzelstudien eines Themas.  Manufaktur und Massenware, Kinderarbeit oder Kreativmarkt
bleiben Fremdworte in der Zeit und Handwerkskunst der Maria Theresa Bakes.

 

 

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